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Phrest für Schulen

Daten, rechtliche Grundlagen und Argumente für die Einführung handyfreier Lernumgebungen.

Die Faktenlage

29%

der Schülerinnen und Schüler an Schulen mit Handyverbot nutzen ihr Smartphone trotzdem mehrmals täglich (OECD-Schnitt).

OECD (2024), PISA 2022, Students, Digital Devices and Success
5.400+

allgemeinbildende und berufliche Schulen allein in Nordrhein-Westfalen, jede davon steht vor der Herausforderung, Smartphone-Nutzung zu regulieren.

IT.NRW, Amtliche Schulstatistik 2024/25
30%

der Schülerinnen und Schüler berichten, dass Mitschüler in den meisten oder allen Mathematikstunden durch digitale Geräte abgelenkt werden (OECD-Schnitt).

OECD (2024), PISA 2022, Managing Screen Time (PISA in Focus 124)

Gesetzliche Grundlagen

Die rechtliche Basis für handyfreie Schulen ist klar. Mehrere Bundesländer haben bereits verbindliche Regelungen geschaffen. Welche das im Einzelnen sind, zeigt unser Beitrag Handyverbot nach Bundesland: Die Übersicht. Die rechtlichen Grundlagen und Umsetzungswege vertieft unser Beitrag Handyverbot an Schulen: Was rechtlich gilt.

Bundesland Rechtsgrundlage Status
Hessen §69 HSchG Verpflichtend seit Schuljahr 2025/26
Nordrhein-Westfalen §53 SchulG NRW Regelungspflicht für Schulen
Bundesweit Hausrecht und Schulordnung Jederzeit anwendbar, auch für volljährige Schüler

Die gängigen Ansätze im Vergleich

Viele Schulen haben bereits Maßnahmen ergriffen. Die Praxis zeigt: Nicht jeder Ansatz löst das Problem tatsächlich. Wie die Forschung die Wirkung von Handyverboten bewertet, fasst unser Beitrag Handyverbot an Schulen: Was die Studienlage zeigt zusammen.

Kriterium Sammelboxen Ehrenwort Phrest
Gerät bleibt beim Schüler Nein Ja Ja
Logistischer Aufwand im Schulalltag Hoch (tägliches Einsammeln) Keiner Keiner
Funktioniert zuverlässig ab Klasse 7 Eingeschränkt Nein Ja
Tägliche Konflikte über Regelverstöße Häufig Häufig Keine
Rechtliche Grundlage Uneindeutig bei Schäden Ohne Durchsetzung Hausrecht und Schulordnung

Warum Phrest für Schulen

Fragen

Häufige Fragen zu Phrest an Schulen.

Lenkt das Smartphone im Unterricht wirklich messbar ab?

Ja. Im OECD-Schnitt berichten rund 30 % der Schülerinnen und Schüler, dass digitale Geräte sie in den meisten oder allen Mathematikstunden ablenken. Phrest entfernt diese Ablenkung nicht durch eine Regel, sondern physisch: Das Gerät bleibt verschlossen und damit außer Reichweite.

OECD (2024), PISA 2022, Managing Screen Time (PISA in Focus 124)
Bringt ein Handyverbot überhaupt etwas, wenn die Schüler das Gerät trotzdem dabeihaben?

Ein Verbot allein wirkt begrenzt. Im OECD-Schnitt nutzt knapp ein Drittel der Schülerinnen und Schüler das Smartphone trotz Verbot mehrmals täglich. Eine Regel, die jeder umgehen kann, verlagert die Last auf die Lehrkraft, die ständig kontrollieren muss. Phrest schließt diese Lücke: Was verschlossen ist, kann im Unterricht nicht heimlich genutzt werden.

OECD (2024), PISA 2022, Students, Digital Devices and Success
Nutzen Schüler das Handy, um mit KI wie ChatGPT zu schummeln?

Das Smartphone ist das Zugangsgerät dafür. Es gibt dokumentierte Fälle, in denen Schülerinnen und Schüler in Klausuren ihr Handy genutzt haben, um eine KI wie ChatGPT einzusetzen. Wie verbreitet das in Prüfungen ist, lässt sich derzeit nicht seriös beziffern, und das behaupten wir auch nicht. Entscheidend ist: Wo das Gerät verschlossen ist, ist dieser Weg an der Quelle versperrt, ganz gleich ob es um Ablenkung oder um unerlaubten KI-Zugriff geht.

Der Tagesspiegel (2023), dokumentierter Vorfall, Abitur Hamburg
Entlastet eine handyfreie Zone die Lehrkräfte?

Ja, vor allem weil der ständige Kontroll- und Konfliktaufwand entfällt. Ohne Phrest muss jede Lehrkraft Geräte einsammeln, Nutzung beobachten und Diskussionen führen. Mit verschlossenen Hüllen ist die Regel einmal umgesetzt und gilt, ohne dass darüber in jeder Stunde neu verhandelt wird. Das verschiebt den Fokus von der Geräteaufsicht zurück auf den Unterricht.

Wer entscheidet an unserer Schule über die Einführung?

In Nordrhein-Westfalen entscheidet in der Regel die Schulkonferenz über Grundsätze zur Handynutzung, da sie das oberste Mitwirkungsgremium aus Schulleitung, Lehrkräften, Eltern und Schülerschaft ist. Die Schulleitung kann den Prozess anstoßen, die Einführung selbst wird aber breit getragen. Wir unterstützen Sie mit Material, das diese Entscheidung vorbereitet.

Schulministerium NRW, § 65 Abs. 2 Nr. 25 SchulG NRW
Wie lässt sich die Anschaffung finanzieren?

Es gibt mehrere Wege. Am schnellsten und rechtlich saubersten läuft die Anschaffung in der Regel über den Förderverein. Alternativ kommt der Schulträger als kommunaler Kostenträger infrage. Wir verstehen diese Wege als Empfehlung und beraten Sie dazu, welcher zu Ihrer Schule passt.

Müssen Schüler verpflichtet werden, die Hülle zu tragen?

Nein. Phrest ist als Empfehlung und gemeinsame Vereinbarung gedacht, nicht als Zwangsmaßnahme. Was eine Schule auf ihrem Gelände regeln kann, ist die Nutzung des Smartphones; das legt in Nordrhein-Westfalen die Schulkonferenz über die Schulordnung fest. Phrest setzt bewusst auf einen freiwilligen Rahmen, weil er sich leichter vermitteln lässt und besser getragen wird als Zwang.

Schulministerium NRW, zur Nutzungsbeschränkung auf dem Schulgelände

Phrest an Ihrer Schule?

Wir beraten Sie gerne, kostenlos und unverbindlich. Erzählen Sie uns von Ihrer Schule, und wir finden gemeinsam die passende Lösung.

Oder direkt per E-Mail: [email protected]