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Sonderausstellungen ohne Smartphone-Risiko.

Verschließbare Hüllen für zeitgenössische Ausstellungen, Leihgaben mit Fotografierverbot und lichtempfindliche Werke.

Drei Schwachstellen im Ausstellungsalltag.

01

Urheberrechtliches Risiko.

Bei zeitgenössischer Kunst gilt das Urheberrecht bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers. Schon das Hochladen privater Fotos auf Social Media kann eine Urheberrechtsverletzung sein.

02

Auflagen privater Leihgeber.

Leihverträge untersagen Aufnahmen der Leihgaben regelmäßig, der Muster-Leihvertrag des Deutschen Museumsbundes sieht die Klausel im Standardtext vor. Das Hausrecht muss durchsetzbar sein, sonst bleibt die Leihgabe aus.

03

Hausrecht in der Praxis.

Schilder allein reichen oft nicht. Die Einhaltung personell zu kontrollieren bindet Aufsichtskräfte, die an anderer Stelle fehlen.

So funktioniert Phrest im Museum.

Vier Schritte, integriert in den bestehenden Besucherfluss, ohne zusätzliche Infrastruktur.

  1. 1

    Am Eingang

    Die Pouches werden an Kasse oder Garderoben-Bereich ausgegeben, ähnlich wie Audioguides.

  2. 2

    Verriegelung

    Besucher legen das Smartphone in die Hülle, der Magnetverschluss rastet ein. Das Gerät bleibt beim Besucher.

  3. 3

    Während des Besuchs

    Das Gerät ist beim Besucher, aber nicht zugänglich. Die Aufmerksamkeit liegt beim Werk, nicht auf dem Display.

  4. 4

    Beim Verlassen

    Entriegelung am Ausgang in Sekunden, ohne Stau und ohne zusätzliches Personal.

Rechtliche Grundlagen

Drei Hebel, die das Fotografierverbot tragen.

Phrest setzt an drei rechtlichen Säulen an, die im deutschen Museumsumfeld besonders relevant sind. Die ausführliche Herleitung mit den Fundstellen der Entscheidung des Bundesgerichtshofs steht im Beitrag Fotografierverbot im Museum: Rechtslage und Durchsetzung.

§72 UrhG

Lichtbildschutz, auch für Reproduktionsfotos von Kunstwerken. Auch wenn das Gemälde selbst gemeinfrei ist, kann die Fotografie davon geschützt sein.

BGH I ZR 104/17

Reiss-Engelhorn-Urteil 2018. Hochladen unautorisierter Reproduktionen ist Urheberrechtsverletzung, mit entsprechendem Abmahnungsrisiko.

Hausrecht

Museen können das Fotografieren generell untersagen, bestätigt durch den Bundesgerichtshof. Verschließbare Hüllen setzen die Regel im Betrieb um.

Drei typische Ausstellungs-Settings.

Fall A

Sonderausstellung mit Leihgaben.

Privatleihgeber stellt Verfügbarkeit unter Fotografierverbot. Das Museum braucht eine durchsetzbare Lösung, nicht nur Schilder.

Fall B

Zeitgenössische Kunst.

Zeitgenössische Werke sind bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers geschützt, Rechteinhaber oder deren Verwertungsgesellschaft geben die Nutzung vor. Das Museum schützt seine Position gegenüber Lizenzpartnern.

Fall C

Lichtempfindliche Werke.

Aquarelle, alte Drucke, Textilien. Für diese Objektgruppen setzen Leihverträge enge Beleuchtungsgrenzen, und der Bundesgerichtshof nennt den Schutz vor Lichtblitzen ausdrücklich als möglichen Grund für ein Fotografierverbot.

Häufige Fragen zu Phrest in Museen.

Sind Pouches mit dem Hausrecht vereinbar?

Ja. Museen dürfen das Fotografieren auf Basis des Hausrechts untersagen, dies ist durch die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs anerkannt. Verschließbare Hüllen sind ein organisatorisches Mittel, die Regel im Betrieb umzusetzen.

Was, wenn Besucher ihre Smartphones einfach nicht einlegen?

Wie bei jedem Hausrecht ist die Pouch-Nutzung Voraussetzung für den Besuch der gesicherten Ausstellung. Bei freundlicher Kommunikation am Eingang ist die Akzeptanz erfahrungsgemäß hoch.

Wir nutzen Audioguide-Apps auf dem Smartphone. Funktioniert das parallel?

Nein. In dieser Konstellation ist die Pouch keine sinnvolle Lösung. Phrest eignet sich für Häuser ohne Smartphone-basierte Audioguides, oder für einzelne Sonderausstellungen, in denen die Smartphone-Nutzung bewusst pausiert wird. Wir empfehlen, ehrlich zu prüfen, welches Modell zu Ihrem Haus passt.

Was passiert bei Notfällen oder Verlust der Hülle?

Mobile Öffner werden an strategischen Punkten positioniert, eine Hülle lässt sich in Sekunden öffnen. Verlust ist selten, Konditionen klären wir vorab in der Konfiguration.

Wie reagieren Besucher erfahrungsgemäß?

Wenn der Anlass am Eingang freundlich erklärt wird, ist die Akzeptanz hoch. Viele schätzen das Setting im Nachhinein als Möglichkeit, ohne Reflex zur Kamera in das Werk einzutauchen.

Welche Kosten entstehen pro Ausstellung?

Das hängt von Anzahl, Personalisierung und Dauer ab. Sprechen Sie uns an, wir machen Ihnen ein passendes Angebot.

Bereit für eine Ausstellung ohne Ablenkung?

Ob Sonderausstellung, Dauerpräsentation oder Leihgabe, wir besprechen mit Ihnen die passende Konfiguration.

Oder direkt per E-Mail: [email protected]