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Handyverbot an Schulen: Was die Studienlage zeigt

Weltweiter Trend, Ablenkungsforschung und PISA-Daten der OECD: ein sachlicher Überblick über die Studienlage zu Handyverboten an Schulen, mit Links zu den Originalquellen.

Fragen

Häufige Fragen zur Studienlage

Verbessert ein Handyverbot die Schulleistungen?

Die Studienlage ist nicht in jedem Punkt eindeutig, in der Tendenz aber positiv. Nach der PISA-2022-Erhebung der OECD hängt eine höhere Ablenkung durch digitale Geräte im Unterricht mit schwächeren Testergebnissen in Mathematik zusammen. Ob ein Verbot allein die Leistung verbessert, hängt aber stark von der tatsächlichen Durchsetzung im Schulalltag ab: Auch an Schulen mit Verbot nutzt laut OECD ein Teil der Schülerinnen und Schüler das Smartphone weiterhin mehrmals täglich.

OECD, „Students, digital devices and success" (2024), Daten aus PISA 2022 Volume II, Annex B1
Wie viele Länder haben ein Handyverbot an Schulen?

Nach Angaben der UNESCO gab es im März 2026 weltweit 114 Bildungssysteme mit einem landesweiten Handyverbot an Schulen, das entspricht 58 % der Länder. Im Juni 2023 lag dieser Anteil noch bei weniger als einem Viertel (24 %).

UNESCO Global Education Monitoring Report, „Phone bans in schools are spreading worldwide"
Reicht ein Verbot allein aus?

Nach Einschätzung der UNESCO nicht. Die Organisation hält fest, dass ein Verbot zwar die Ablenkung im Unterricht verringern kann, Schülerinnen und Schüler aber trotzdem lernen müssen, sich in digitalen Umgebungen zurechtzufinden. Entscheidend ist demnach die konsequente Umsetzung im Schulalltag, nicht allein die Existenz einer Regel.

UNESCO Global Education Monitoring Report, „Phone bans in schools are spreading worldwide"

Handyfreie Zonen, die im Alltag wirklich funktionieren

Phrest unterstützt Schulen dabei, ein Handyverbot ohne täglichen Kontrollaufwand konsequent umzusetzen. Mehr dazu auf unserer Seite für Schulen, oder sprechen Sie uns direkt an.

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